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Die Soziale Innovation GmbH ist Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt, einer deutschlandweiten Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen.

13.02.15

Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung – Auswirkungen auf die betriebliche Beschäftigungspolitik?


Ausgangssituation
In den Jobcentern Dortmund und Kreis Unna wurden in den vergangenen Jahren Projekte zur Umwandlung von Minijobs (MJ) in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung durchgeführt. Beide Projekte können mittlerweile auf weit über 1.000 Umwandlungen zurückblicken. Dabei handelte es sich in den kleinen und mittelständischen Unternehmen meist um Einzelumwandlungen. Offen ist, ob darauf weitere Umwandlungen folgten bzw. in Planung sind und inwiefern die Projekte Auslöser für ein beschäftigungspolitisches Umdenken in den Betrieben sind.

 

Zielgruppen
Im Fokus stehen Unternehmen der Branchen Einzelhandel, Reinigungsgewerbe sowie Hotel- und Gaststättengewerbe in Dortmund und im Kreis Unna. In diesen Branchen ist der Anteil von Minijobber/innen an allen abhängig Beschäftigten besonders hoch, d. h. in der Beschäf-tigungspolitik der Unternehmen spielen Minijobs eine ganz besondere Rolle.
 

Ziele des Projekts
Ziel ist es, Antworten auf folgende Fragen zu geben:

  • Ändern die Unternehmen, die – angestoßen durch die Jobcenter-Projekte – Minijobs umgewandelt haben, ihre betriebliche Beschäftigungspolitik?
  • Welche Faktoren fördern die Veränderung der betrieblichen Beschäftigungspolitik?
  • Was sind die Kennzeichen der neuen Beschäftigungspolitik?
  • Wie sehen ggf. die neuen Rahmenbedingungen der Beschäftigung aus?

Methodisches Vorgehen

  • Telefonische Befragung von Unternehmen der Branchen Einzelhandel, Reinigungsgewerbe sowie Hotel- und Gaststättengewerbe in Dortmund und Kreis Unna
  • Betriebliche Fallstudien in den drei Branchen
     

Ergebnisse / Produkte
Es werden Handlungshilfen für Unternehmen, Kammern, Verbände, Innungen, Gewerkschaften und Betriebsräte erstellt, in denen aufgezeigt wird, wie Unternehmen mit einer betrieblichen Beschäftigungspolitik ohne bzw. mit einer reduzierten Anzahl von Minijobs erfolgreich am Markt agieren können.
Zudem werden Materialien für Jobcenter erstellt, die die Vermittler/innen im Kontakt mit Arbeitgebern bei der Vorteilsübersetzung für eine Umwandlung von Minijobs und eine weiterentwickelte Beschäftigungspolitik unterstützen.

Ansprechpartner/innen
Dr. Cordula Sczesny
Dr. Gertrud Kühnlein
Carla Sasse

Projektpartner
Soziale Innovation GmbH (Projektträger), Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland e. V., Jobcenter Dortmund, Jobcenter Kreis Unna, DGB Dortmund-Hellweg, Wirtschaftsförderung Dortmund, Gebäudereiniger-Innung Dortmund, Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen und ihre Innungen.

Projektlaufzeit und Förderung/Auftraggeber
01.12.2014 – 30.09.2015
Das Projekt wird durch das Land NRW (Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen) und aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) gefördert.
 



 

Download:   Handlungshilfe Umwandlung von Minijobs in der Gastronomie   Handlungshilfe Umwandlung von Minijobs im Einzelhandel   Handlungshilfe Umwandlung von Minijobs in der Gebäudereinigung   Ergebnisse Telefonbefragung