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Die Soziale Innovation GmbH ist Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt, einer deutschlandweiten Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen.

27.02.12

Evaluation der Projekte zur Umwandlung von 400-Euro-Jobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Bielefeld, Dortmund, Duisburg sowie im Kreis Unna


Ein Projekt der vier Jobcenter in Kooperation mit der Soziale Innovation GmbH


Ausgangssituation


Mit dem 2003 verabschiedeten Zweiten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt wurden die Regelungen für geringfügige Beschäftigung neu geordnet. Seither ist die Anzahl der Minijobber sprunghaft angestiegen. Insbesondere in Branchen wie der Gebäudereinigung, dem Einzelhandel, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Gastgewerbe sind Minijobs mittlerweile die dominante Beschäftigungsform.

 

Die Effekte dieser Entwicklung werden unterschiedlich eingeschätzt: So können Minijobs – aus Sicht der Unternehmen wie der Beschäftigten – sowohl bestimmte Vorteile als auch Nachteile mit sich bringen. Aus sozialpolitischer und volkswirtschaftlicher Sicht sollten Minijobs allerdings die regulären Beschäftigungsformen nicht verdrängen oder ersetzen.


Vor diesem Hintergrund wurden von den Jobcentern in den Städten Bielefeld, Dortmund und Duisburg sowie im Kreis Unna Projekte mit dem Ziel gestartet, einen Teil der Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umzuwandeln. Dazu haben sie jeweils unterschiedliche Ansätze und Vorgehensweisen gewählt.


Ziele des Evaluationsprojekts

  • Erhebung von Projekterfahrungen zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in allen Bundesländern
  • Vergleichende Analyse von Zielen, Ansätzen, Vorgehen und Ergebnissen der vier Jobcenter-Projekte in NRW
  • Identifikation von fördernden und hemmenden Faktoren bei der Umwandlung
  • Transfer der Ergebnisse

Methodisches Vorgehen

  • Bundesweite Befragung von Jobcentern
  • Interviews mit Vertreter/innen der vier Projekte auf der strategischen und operativen Ebene
  • Online-Befragung von Unternehmen, die Minijobs umgewandelt haben
  • Schriftliche Befragung von ehemaligen Minijobbern
  • Workshops und Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch und Transfer der Ergebnisse


Projektlaufzeit und Begleitung

1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2013
Das Projekt wird fachlich begleitet vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sowie der G. I. B. - Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH


Ansprechpartner/innen
Dr. Cordula Sczesny
Dr. Gertrud Kühnlein

Download:   Kurzpräsentation Projektansätze   Ergebnisse Befragung von Minijobbern   Ergbenisse Befragung Jobcenter   Tagungsdokumentation Umwandlung Minijobs   Handlungshilfe Umwandlung Minijobs